gwg-risikoanalyse — independently scanned and version-tracked by SaferSkills.
SaferSkills independently audited gwg-risikoanalyse (Agent Skill) and scored it 100/100 (green). The audit ran 55 deterministic rules across Security, Supply Chain, Maintenance, Transparency, and Community; it found 0 high-severity and 0 lower-severity findings. The full rule-by-rule trace and per-finding evidence are below. Free, methodology-open.
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Der Skill erzeugt das Grundgerüst einer dokumentierten Risikoanalyse nach § 5 GwG, ordnet Risikofaktoren den vier Pflichtkategorien (Kunde, Produkt / Dienstleistung, Vertriebsweg, geografisches Risiko) zu und leitet daraus das Sorgfaltspflichtenniveau (§§ 10, 14, 15 GwG) ab. Er stellt sicher, dass die Analyse die Supranationale Risikoanalyse der EU-Kommission und die Nationale Risikoanalyse des BMF berücksichtigt und mindestens jährlich oder anlassbezogen aktualisiert wird.
Researcher liefert § 5 GwG mit Bezug zu § 4 (risikobasierter Ansatz) und § 6 (interne Sicherungsmaßnahmen), Supranationale + Nationale Risikoanalyse, BaFin- und FIU-Auslegungshinweise sowie Kommentarstellen. Drafter erstellt das Risikoanalyse-Dokument mit Methodik, Risikofaktoren-Matrix, Risikoklassen und Ableitung des Pflichtenniveaus. Reviewer prüft Vollständigkeit der vier Kategorien, Dokumentationsdichte, Aktualisierungsturnus und Anbindung an § 6 GwG-Sicherungsmaßnahmen.
Vor Beginn klären, welche Nummer des § 2 I GwG einschlägig ist — der Pflichtenumfang variiert (z. B. § 2 I Nr. 1: Kreditinstitute; Nr. 10: RA / StB / Notare nur bei Katalogtätigkeiten; Nr. 14: Güterhändler erst ab Bargeldschwelle iSv § 4 V GwG). Bei mehrfacher Einstufung gilt das jeweils strengere Pflichtenregime.
Die Risikoanalyse muss schriftlich vorliegen, nachvollziehbar sein, und die Methodenwahl dokumentieren. Üblich:
Maßstab und Mindestinhalt: Herzog, GwG, X. Aufl. Jahr, § 5 Rn. 1 ff. [unverifiziert – Auflage prüfen]; BaFin, Auslegungs- und Anwendungshinweise zum GwG, Allgemeiner Teil.
[unverifiziert – Stand prüfen])| Kategorie | Beispielindikatoren (nicht abschließend) |
|---|---|
| Kunde | natürliche / juristische Person; Branche; PEP-Eigenschaft § 1 XII GwG; Nominee-Strukturen; bargeldintensives Geschäft; Bestandskunde vs. Neukunde |
| Produkt / Dienstleistung | Produkte mit Anonymitätspotenzial (Inhaberinstrumente, E-Geld, Krypto), grenzüberschreitende Zahlungen, Korrespondenzbank-Beziehungen, Trade Finance |
| Vertriebsweg | Präsenz-Onboarding vs. Fernidentifizierung (Videoident, eID); Vermittler / Tippgeber; nicht regulierte Intermediäre |
| Geografisches Risiko | EU-Hochrisikoländer-Liste; FATF-Listen; Offshore-Zentren; Sanktionsländer (UN, EU, OFAC); Korruptionsindex (TI CPI) |
| Risikoklasse | Pflichtenniveau | Norm |
|---|---|---|
| niedrig (mit nachgewiesener Begründung) | vereinfachte Sorgfalt | § 14 GwG |
| normal | allgemeine Sorgfalt | § 10 GwG |
| hoch (PEP, Hochrisikoland, komplexe Struktur, ungewöhnliches Transaktionsverhalten) | verstärkte Sorgfalt | § 15 GwG |
Die Zuordnung darf nicht pauschal sein — jede Klasse ist auf den konkreten Geschäftsvorgang anzuwenden.
Die Risikoanalyse muss in konkrete Sicherungsmaßnahmen münden: Verfahren zur Kundenannahme, Monitoring, Mitarbeiterzuverlässigkeit, Schulung, GW-Beauftragter (§ 7 GwG, bei Kreditinstituten + Stellvertreter, MaRisk AT 4.4.3). Ohne diese Anbindung ist die Risikoanalyse formal unvollständig.
Mindestens jährlich und anlassbezogen (neue Produkte, neue Märkte, geänderte Aufsichtsleitlinien, neue NRA / SNRA, sichtbare Veränderung des Bedrohungsbildes). Aktualisierungen sind zu dokumentieren mit Datum, Anlass und Verantwortlichem.
Pflichtverletzung iSv § 5 GwG ist Ordnungswidrigkeit nach § 56 I Nr. 6 GwG [unverifiziert – konkrete Nr. prüfen]. Bußgeldrahmen bei vorsätzlichen Verstößen bis 1 Mio. EUR bzw. 10 % des jährlichen Gesamtumsatzes (§ 56 III GwG).
Verbindlich: ../../../references/zitierweise.md.
[unverifiziert – Anwendungsbeginn 2027][unverifiziert – aktuellen Stand prüfen][unverifiziert – aktuelle Ausgabe prüfen][unverifiziert – Auflage prüfen][unverifiziert][unverifiziert][unverifiziert][unverifiziert – prüfen in juris])RISIKOANALYSE — § 5 GwG
Verpflichteter: <Firma / Kanzlei>, § 2 I Nr. <…> GwG
Stand: <Datum> Verantwortlich: <Name GW-Beauftragter>
Letzte Aktualisierung: <Datum> Nächste Wiedervorlage: <Datum + 12 Monate>
I. Methodik
- Bewertungslogik (qualitativ / quantitativ / Scorecard)
- Berücksichtigte externe Quellen (SNRA, NRA, BaFin-AuA, FATF)
II. Risikofaktoren
1. Kunde
- <Faktor> → Bewertung (niedrig / normal / hoch) → Begründung
2. Produkt / Dienstleistung
3. Vertriebsweg
4. Geografisches Risiko
III. Risikoklassen und Pflichtenniveau
- niedrig → § 14 GwG (vereinfachte Sorgfalt)
- normal → § 10 GwG
- hoch → § 15 GwG (verstärkte Sorgfalt)
IV. Interne Sicherungsmaßnahmen § 6 GwG
- Kundenannahme, Monitoring, Mitarbeiterschulung, GW-Beauftragter
V. Aktualisierungsregime
- jährlich + anlassbezogen
VI. Risiken / offene Punkte
🟢 / 🟡 / 🔴 <Einstufung mit Begründung>
VII. QuellenverzeichnisIII. Risikoklassen und Pflichtenniveau
>
Die Geschäftsbeziehung zu einer in Deutschland ansässigen mittelständischen GmbH ohne PEP-Bezug und ohne Hochrisikoland-Bezug fällt nach den unter II. zusammengetragenen Indikatoren in die Risikoklasse „normal". Anwendbar ist daher § 10 I GwG (allgemeine Sorgfaltspflichten: Identifizierung des Vertragspartners, Abklärung des wirtschaftlich Berechtigten gem. §§ 10 I Nr. 2, 11 V GwG, Klärung von Zweck und angestrebter Art der Geschäftsbeziehung, kontinuierliche Überwachung). Eine vereinfachte Sorgfalt nach § 14 GwG kommt nicht in Betracht, weil eine nachgewiesen niedrige Risikolage iSd § 14 I GwG nicht belegt ist; das pauschale Argument „inländischer Mittelstand" trägt nicht (vgl. Herzog, GwG, § 14 Rn. 12 ff. [unverifiziert]).[unverifiziert – 2027] greifen vollharmonisierte Pflichten; Risikoanalyse sollte schon jetzt darauf vorbereitet sein.~30 seconds. Free. No account. Every finding cites a rule and a line of evidence.